Willkommen auf der Seite der Angewandten Sprachwissenschaften sowie Übersetzen und Dolmetschen

 

 

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**Neuer DFG-Sonderforschungsbereich der Saar-Uni**

 

Unser Antrag für den Sonderforschungsbereich mit dem Thema 'Informationsdichte und sprachliche Kodierung' (SFB 1102) unter Federführung von Prof. Elke Teich wurde gestern von der DFG bewilligt, Nähere Informationen finden sich auf der Uni-Webseite und bei der DFG:

 

http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/10677.html

 

http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2014/pressemitteilung_nr_19/index.html

 

 

 Offene Stellen und Projektinformationen finden Sie auf der offiziellen Webseite des SFB1102: 

  http://www.sfb1102.uni-saarland.de/

 

Liebe Studierende,

Die Universität des Saarlandes schreibt für nächstes Jahr erneut das Stipendienprogramm UdS-Mobil aus. Weiteres finden Sie hier.

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Lehre

Das Lehrkonzept der FR 4.6 ist dadurch gekennzeichnet, dass im BA (Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Translation) die Grundkenntnisse der philologischen Arbeit über Sprache und Text vermittelt werden und darauf aufbauend im MA (Translationswissenschaft) der Schwerpunkt auf übersetzungsrelevante Sprachtechnologien (insbes. maschinelle Übersetzung)  gesetzt wird. Durch diese Schwerpunktsetzung ergeben sich neue Möglichkeiten sowohl im nationalen Wettbewerb sowie für Kooperationen mit anderen Instituten/Fakultäten der Universität.

Arbeitgeber im Bereich Übersetzungsdienstleistungen beklagen schon seit einiger Zeit die mangelnden Kenntnisse im Bereich der übersetzungsrelevanten Technologien von Übersetzern. Andererseits kann man seitens  der Studierenden der Übersetzungswissenschaft ein verstärktes Interesse an einer fundierten technologischen Ausbildung verzeichnen. Mit der Schwerpunktsetzung auf die Sprach- und Übersetzungstechnologie reagiert die FR 4.6 genau auf diese Bedürfnisse. Kein anderer übersetzungswissenschaftlicher Studiengang in Deutschland geht eine ähnliche Verpflichtung in Bezug auf die technologische Ausbildung von Übersetzern ein. Somit kann man hier von einem ‚unique selling point‘ sprechen. Bestätigt wird dies u.a. dadurch, dass sich bereits im ersten Jahr des MA (WS 2010/11) knapp 50 Studierende eingeschrieben haben. Die gewählte Ausrichtung stellt somit einen Wettbewerbsvorteil für die UdS sowohl in der Großregion als auch in Bezug auf andere übersetzungswissenschaftliche Institute (Heidelberg, Germersheim, Leipzig, Köln) dar.

Forschung

Mit der Schwerpunktsetzung auf die Sprach- und Übersetzungstechnologie verstärkt die FR 4.6 einerseits ihre in der Vergangenheit aufgebaute enge Verbindung zur Computerlinguistik (FR 4.7). Durch ihre Doppelkompetenz (Philologie und Sprachtechnologie) kann die FR 4.6 andererseits in die anderen Philologien (Anglistik, Germanistik, Romanistik) hinein wirken, indem sie zeigt, wie Philologie durch Sprachtechnologie methodisch erweitert werden kann (z.B. empirische Fundierung) und neue Erkenntnishorizonte für die Philologien entwickelt werden können. Eine solche Entwicklung kann sich bei entsprechender Förderung längerfristig (5-10 Jahre) zu einem wichtigen Pfeiler für den Universitätsschwerpunkt ‚Informatik als Querschnittsdisziplin‘ entwickeln (Stichwort: e-humanities). Erste Synergien zeichnen sich bereits jetzt deutlich ab, z.B. in der Beteiligung der FR 4.6 im Exzellenzcluster ‚Multimodal Computing and Interaction‘.