German-English contrasts in cohesion – Towards an empirically-based comparison (GECCo)

Kohäsion im Deutschen und Englischen – ein empirischer Ansatz zum kontrastiven Vergleich

 

Voraussichtliche Gesamtdauer (1. Förderphase): 24 Monate, DFG-Projekt

Projektstart: 1. April 2011

Vorläuferprojekt: GECo (s. "abgeschlossene Projekte")

Im Rahmen systembasierter einzelsprachlicher Arbeiten liegen uns unter synchroner Perspektive substantielle Erkenntnisse zum Englischen und zum Deutschen vor. Die systembasierten kontrastiven Arbeiten konzentrieren sich auf Lexik und Grammatik, seltener auf Text/ Diskurs. Eine größere Forschungslücke ist im Bereich der im methodologischen Sinne textbasierten empirischen Ansätze zu verzeichnen: Einige empirische einzelsprachliche Abhandlungen zu Lexik und Grammatik liegen vor, zu Ressourcen der Textualität in den beiden Sprachen im empirischen Vergleich weiß man jedoch eher wenig. Damit lässt sich die größte Forschungslücke im Bereich textbasierter, kontrastiver Ansätze zu Fragen der Textualität ausmachen. Mit dem hier vorgeschlagenen Projekt soll zwei Fragen nachgegangen werden: Es soll Unterschiede zwischen dem Englischen und Deutschen im Bereich Kohäsion zum Gegenstand haben, sowohl aus einer systembasierten (1) als auch aus einer textbasierten empirischen (2)  Perspektive. Möglich wird dies durch neuere Fortschritte in zwei Forschungsbereichen: zum einen eine größere Zahl von Beobachtungen kontrastiver Systemunterschiede im Bereich der Kohäsion im Englischen und Deutschen, für die wir eine Synthese anstreben, und zum anderen wesentliche Fortschritte in Techniken der Nutzung elektronischer, auf mehreren Ebenen annotierter Korpora für textbasierte Untersuchungen. Zusätzlich zu einem zusammenfassenden Überblick über kontrastive Systemunterschiede in der Kohäsionsstiftung streben wir die Ermittlung instantieller Häufigkeiten von Kohäsionsmitteln und ihrer nicht-lokalen Beziehungen in Texten an, die sich nur über die Analyse angemessener Datenmengen bestimmen lassen. Die Analyseergebnisse sollen auf typologischer Basis und mit Blick auf Sprachkontakt zwischen den beiden Sprachen erklärt und interpretiert werden.

 

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Kontakt

Kerstin Kunz

k.kunz@mx.uni-saarland.de
Raum 1.02
Tel.: 0681 302-2563